Floater Drop

Körperschwerpunkt nach hinten und "Droppin' it!"

Floater Drop

Diese Drop-Technik ist für Geländekanten sinnvoll, an denen man keine lange Airtime hat und auch kein Gap überspringen muss.

In der Grundposition fährt man auf die Kante zu. Nicht zu stark vor der Kante abbremsen – ein wenig Schwung braucht man, damit das Vorderrad nicht gleich hinter der Kante absackt. Sobald das Vorderrad die Kante passiert, bewegt man den Körper dynamisch hinter den Sattel und zieht den Lenker nach hinten/oben. Dabei streckt man die Arme, um ein Absacken des Vorderrades zu verhindern. In der Airtime bringt man den Körper wieder zentral über das Bike und fährt Arme und Beine wie ein Fahrwerk aus, um die Landung geschmeidig abfedern zu können.

Den Floater-Drop nutzt man auch bei klassischen Drop-Kanten mit kurzer Flugbahn und recht langsamen Tempo (gibt es häufig im steilen, technischen Gelände). Ein Abspringen mit Bunny-Hop-Impuls ist bei solchen Kanten fehl am Platz, da man das Bike schnell und kontrolliert wieder am Boden haben möchte.

Tipp: Um den Bewegungsablauf zu verinnerlichen ist es ideal, an hohen Bordsteinkanten zu üben. Dadurch bekommt man Sicherheit und das richtige Timing für den Moment, an dem man die Absprungbewegung vollzieht.

Video – Floater Drop im IBC-Fahrtechnikvideo #2

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Beim Überfahren der Kante nach hinten lehnen u. den Lenker nach hinten-oben ziehen.

Körper über die Hinterrad-Achse bringen, Arme strecken - Körperspannung wahren!

Sich wieder zentral über das Bike bringen u. Arme/Beine lang machen.

Landung mit beiden Rädern gleichzeitig - Aufprall mit den Muskeln abfangen.

Arme und Beine beim Aufprall stark beugen, um geschmeidig zu landen.

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Fotos: David Brodesser // Fahrer: Marc Brodesser